Aktuelle Themen

Kommunalwahl in Freiburg – Ihre Stimme ist mir wichtig!

In meiner ersten Legislaturperiode als Freiburger Stadträtin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler ist Kommunalpolitik zu meiner Leidenschaft geworden. Diese Stadt zu gestalten meine persönlichen Erfahrungen einzubringen und die Anliegen der Bürger zu vertreten ist  für mich eine Herzenssache. Deswegen freue ich mich sehr, dass der Kreisverband der Freien Wähler mir auf der Mitgliederversammlung erneut großes Vertrauen ausgesprochen hat:

Ich  werde auf Platz 2 der Liste der Freien Wähler kandidieren.

Mein Ziel ist es mich weitere fünf Jahre für eine starke Jugend-, Bildungs, und Sozialpolitik in Freiburg einzusetzen.

Dabei war und ist es mir stets besonders wichtig, in einer Stadt zu leben, die für ALLE offen und zugänglich ist und somit auch inklusiv wird

Um mich weiter dafür einsetzen zu können, brauche ich am 25. Mai 2014 ihre Stimme!

 

Herzlichen Dank!

Ihre Anke Dallmann

Liste der Freien Wähler: Dr. Johannes Gröger, Anke Dallmann, Claudia Handke

Februar 2014

Freiburger Schullandschaft – Quo Vadis?

Der Monat startet mit einem Besuch des Freiburger Elternbeirates der Freiburger Schulen in der Fraktion. Neben vielen anderen Punkten wird die Qualität des Caterings an den Schulen thematisiert.  Die Schilderung der Situation nehmen wir zum Anlass, um folgende Fragen an die Verwaltung zu richten:

  1. Wie lauten die Kriterien zur Auswahl von Catering-Firmen an Freiburger Schulen?
  2. Inwieweit wird auf unterschiedliche Gruppen wie Vegetarier/innen, muslimische Kinder etc. Rücksicht genommen?
  3. Wie wird gewährleistet und evtl. kontrolliert, dass die Mengen des Essens ausreichend sind?
  4. Wo und auf welche Art müssen Zusatzstoffen deklariert werden?

 

Auch darüber hinaus sind diese Tage vom Thema Schule geprägt. Im Rahmen der Neujahrsempfänge wurde in mehreren Stadtteilen der Mangel an Plätzen in den Gymnasien im Freiburger Westen angesprochen. Ein Thema, welches auch schon lange zuvor bekannt war. Auch die Freien Wähler nahmen hierzu in einem Amtsblattbeitrag Stellung:     

Amtsblatt: Schulpolitik muss nachhaltig sein!

Im Westen Freiburgs fehlen Gymnasialplätze. Doch der Westen der Stadt wächst und auch die westlichen Gemeinden wie Opfingen und Waltershofen brauchen Plätze an weiterführenden Schulen. Sowohl das Kepler-Gymnasium als auch das Wentzinger sind jedes Jahr voll belegt. Die Nachfrage ist weitaus größer als das Angebot. Gleichzeitig sind andere Schulen im Freiburger Osten nicht ausgelastet. Man darf nicht davor zurückschrecken, nach Gründen auch innerhalb dieser Schulen zu suchen. Bietet es doch die Chance aus diesen heraus eine zunehmende  Attraktivität der Schulen zu entwickeln. Denn nur auf diesem Wege kann eine für alle zufriedenstellende Verteilung der Schüler/innen auf lange Sicht wieder gewährleistet werden. Eine nachhaltige Schulversorgungsplanung unter Berücksichtigung der demografischen Zahlen wie Bevölkerungszunahme und spezielles Wachstum der einzelnen Stadtteile ist unabdingbar. Wie bereits bei den Kindergartenplätzen umgesetzt, braucht es ein nachvollziehbares und transparentes Platzvergabesystem. Eltern und Gemeinden müssen sich auf Zusagen verlassen können und es darf kein Zufall sein, ob ein Kind einen der begehrten Plätze erhält oder nicht. Zu einer effektiven und  nachhaltigen Stadtplanung gehören neben dem Bau von Wohnungen auch ausreichend Schulen. Die Stadt, ebenso wie das Regierungspräsidium, als die Hauptakteure der Schulpolitik, sind hier in der Pflicht, für ein transparentes Vergabeverfahren und eine angemessene Infrastruktur zu sorgen.

Die vielen Stimmen halfen, um kurzfristig eine Lösung zu finden: Das Kepler-Gymnasium wird im nächsten Jahr zusätzliche Räume in der Clara-Grunewald Schule nutzen.

Januar 2014

Der Start ins neue Jahr ist naturgemäß von einigen Empfängen geprägt bei denen für mich besonders die Begegnung mit engagierten Menschen im Mittelpunkt steht. Gerade in den Stadtteilen erfährt man aus erster Hand, welche Anliegen die Bürger vor Ort haben und welche Themen angegangen werden müssen. Diese Informationen und Gespräche sind Grundlage meiner Arbeit in Stadtrat. Deswegen habe ich zu Beginn dieses Jahres einige Neujahrsveranstaltungen besucht, interessante Gespräche geführt und auch einiges erlebt.  Ein Fazit meiner Neujahrstour hat die Badische Zeitung Ende Januar veröffentlicht:

http://www.badische-zeitung.de/freiburg/anke-dallmann-wo-der-maennergesangverein-die-toten-hosen-gibt--80099344.html target="_blank"

Dezember  2013

Jahresbilanz 2013 - Wege entstehen dadurch, dass man Sie geht

Erneut geht ein ereignisreiches Jahr zu Ende. Das erste halbe Jahr war geprägt durch die Haushaltsberatungen. Hier galt es Schulden abzubauen aber gleichzeitig einer nachhaltigen Entwicklung  der Stadt nicht im Wege zu stehen. Im Bereich der Kinder-, Jugend-, Familien-, Sozial und Bildungspolitik haben wir folgende Projekte nachdrücklich unterstützt: Geld zum weiteren Ausbau der  qualitativ guten Kinderbetreuung und der Schulsanierung, stärkere Projektförderung für Quatiersarbeit und Familienzentren, mehr Geld für die Arbeit des  Behindertenbeirates, Sonderzuschuss für das Artik – Jugendzentrum, einen Aufzug für die Stadtbibliothek.

Neben den Ereignissen über die ich hier in den  vergangenen Monate berichtet habe, möchte ich die Gelegenheit nutzen, um kurz über weitere Aktivitäten der Freien Wähler zu berichten:

Die Freien Wähler machen sich seit langem für mehr Bürgerbeteligung und die Förderung des Ehrenamtes stark. So waren wir einer der ersten, die ein Bürgerentscheid in Sachen SC-Stadion und ein Konzept für Bürgerbeteiligung gefordert haben. Auch unsere Veranstaltung zum Thema Förderung des Ehrenamts stieß auf große Resonanz.

Auch im Jahr 2014 warten viele Themen auf uns die angegangen und weiterentwickelt werden müssen. Hier nur einige Kernfragen:

Wie gelingt es uns Wohnraum bezahlbar zu halten?

Die Schullandschaft befindet sich im Wandel – Wie gelingt es uns die unterschiedlichen Bedürfnisse der Schüler/innen und Eltern bestmöglist gerecht zu werden?

Wie binden wir außerschuliche Aktivitäten  der Schüler in den Schulalltag ein und bieten zudem Gestaltungsräume für die Jugend?  

Wie gestalten wir Inklusion  und Vielfalt in Freiburg?

Wie verbessern wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und fördern Familien in schwierigen Lebenslagen?

Aber jetzt wünsche Ich Ihnen erst mal schöne Feiertage!

Anke und der Weihnachtsmann

November 2013:

Inklusion in Freiburg – Gemeinsam schaffen wir es!

Gemeinderatsbeschluss zur Entwicklung einer Gesamtstrategie

Als Reaktion auf mehrere interfraktionelle Anträge, zum Thema Inklusion, welche wesentlich von den Freien Wählern vorangetrieben wurden, legt die Stadt dem Gemeinderat eine Vorlage  „Gesamtstrategie zur Umsetzung der Inklusion in Freiburg“ vor. Die inhaltliche und teils bauliche Umsetzung wird in den nächsten Monaten und Jahren stattfinden. Im Amtsblatt wurde von mir hierzu folgender Artikel veröffentlicht:

Mehrere Anfragen der Faktionen, des Behindertenbeirates und anderer Initiativen und zuletzt auch ein interfraktioneller Antrag aller Fraktionen gaben den Anstoß zur Entwicklung einer „Gesamtstrategie zur Umsetzung der Inklusion in Freiburg“. Nun hat die Stadtverwaltung als Folge des von den Freien Wählern mitiniziierten Antrags ein mehrseitiges Konzept mit Ablauf- und Zeitplan zur Umsetzung vorgelegt, welches  am 12.11.2013 im Gemeinderat beschlossen werden soll. Dieses Konzept, sieht unter anderem die Einrichtung  einer Lenkungsgruppe vor, welche alle Verwaltungsschritte zum Thema Inklusion steuern soll. Die Freien Wähler begrüßen diese Bündelung der Aktivitäten, welche von unserer Fraktion schon mit einem Haushaltsantrag im Mai 2011 gefordert wurde.

Jetzt gilt es, sich gemeinsam verpflichtet zu fühlen, denn ein Konzept alleine ist geduldig und sei es noch so gut ausgearbeitet. Erforderlich sind nun konkrete Schritte, den Willen Bewußtseinsänderungen voranzutreiben, Ressourcen und Arbeit. Verbindliche Zielsetzungen und messbare Ergebnisse müssen vereinbart werden, alle Akteure mit einbezogen werden. Wenn wir es damit ernst meinen, dann wartet eine konsequente Verwirklichung dieser Ideen auf uns. Denn Inklusion muss Teil der nachhaltigen Politik werden, für die Freiburg steht. Machen wir uns gemeinsam auf den Weg!

Um neben der Stadt auch den zivilgesellschaftlichen Akteure in diesen Prozess einzubinden und zu vernetzen und in der Region eine breite Akzeptanz für das Thema Inklusion zu schaffen, wurde das Netzwerk Inklusion Region Freiburg gegründet.  Hier wurde ich zur Sprecherin gewählt.

Gründung Netzwerk Inklusion

Gründung Netzwerk Inklusion

Gründung Netzwerk Inklusion

Oktober 2013

Der Herbst ist bunt!

Wie schon im vergangenen Jahr nahm ich diesen Monat am Seminar "Wie wird Kommunalpolitik gemacht?" der Landeszentrale für politische Bildung und des Treffpunkt Freiburg teil. In diesem Rahmen wurden Gemeinderäte von interessierten ehrenamtlich Engagierten zu verschiedenen Veranstaltungen und Ausschusssitzungen begleitet und berichteten über unsere Arbeit. Dabei sind bei mir nette Kontakte entstanden, die auch über das Seminar hinaus bestehen blieben.

 Da ich selber über die Schule zur Politik gekommen bin, ist es mir wichtig Jugendlichen bewußt zu machen, dass man in der Kommunalpolitik viel bewegen kann. ,Mit einem Anschreiben an Freiburger Schulen lud ich Lehrer und Schüler ins Rathaus ein, um Ihnen Politik live  und lebendig zu zeigen.  

Und außerdem im Oktober: Ein weiterer Schritt in Sachen Zugänglichkeit in öffentlichen Gebäuden ist gemacht: Das Theater Freiburg bekommt einen Aufzug! Der Gemeinderat hatte zuvor mehrheitlich auch mit den Stimmen der Freien Wähler abgelehnt, dass dieser Bauabschnitt – wie von der Verwaltung gewünscht- erneut verschoben wird.

Einweihung Aufzug Stadttheater

Einweihung Aufzug Stadttheater

September 2013

Besuch in der amerikanischen Partnerstadt

Anlässlich des 25 jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft waren wir mit einer städtischen Delegation in Madison, Wisconsin  zu Gast. Wir konnten viele Eindrücke sammeln und uns mit den Gemeinderatskollegen/innen aus der Stadt im mittleren Westen der USA austauschen.  Die Reise war für mich in zweifacher Hinsicht einprägsam: Nach dem fachlichen Austausch ging es bei mir in die private Verlängerung; 15 Jahre nach meinem Aufenthalt in den USA besuchte ich meine amerikanischen Gasteltern & Freunde in De Pere, Wisconsin. Diese Gelegenheit nutzte ich auch um mich in einem  „Zentrum für unabhängiges Leben“ über den Stand von Inklusion und Barrierefreiheit in den USA zu informieren.

Im Gemeinderat debattierten wir Ende des Monats über ein Mangel an Pflegeplätzen sowie barrierefreien Wohnraum ein Thema, was uns auch im Rahmen des kommunalen Handlungsprogramm Wohnen noch intensiv beschäftigen wird.

Besuch in der amerikanischen Partnerstadt Madison

Stadtrat Madison

August  2013

Trotz großer Fortschritte bleibt die Kinderbetreuung gerade in den Ferien eine Herkulesaufgabe

Passend zur Urlaubszeit beschäftigte mich in diesem Monat das Thema  der Betreuungssituation für Kinder in den  Ferienzeiten. Neben einer Anfrage an die Stadtverwaltung veröffentlichte unsere Fraktion folgenden Artikel im Amtsblatt:

Die  Urlaubszeit hat begonnen! Für viele die schönste Zeit des Jahres, für andere ein fast unlösbares Problem. So schön gemeinsame Tage für Familien und Alleinerziehende sind, so beginnt jetzt gleichzeitig die Zeit des Spagats, um Schließzeiten des Kindergartens oder die schulfreie Zeit zu überbrücken. Keine Frage: Hier hat die Stadt Freiburg mit Unterstützung des Gemeinderats und auch den Stimmen der Freien Wähler viel getan. Rechtzeitig zum Start des Rechtsanspruches von Betreuung für Kinder ab einem Jahr liegt das Angebot in Freiburg dank eines massiven Ausbauprogrammes bei überdurchschnittlichen 39 Prozent. Zudem wurde im Gemeinderat Ende Juli die Einrichtung einer zentralen Stelle verabschiedet, die die Vergabe der freien Betreuungsplätze besser koordinieren soll.

Trotz dieser Anstrengungen bleibt  es weiterhin die Verwaltung eines Mangels. Dies wird gerade in der Ferienzeit bewusst, wenn die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besondere Kreativität und Kräfte erfordert. Der Kurs dieser Vereinbarkeit muss nach Meinung der Freien Wähler konsequent weitergeführt werden, um die Lücke zwischen Theorie und Praxis zu schließen.

Juli 2013

Sportlich im Einsatz für Kinderrechte und im Austausch mit Schülern

Kurz vor der Sommerpause geht es wie immer heiß her! Dabei habe ich mich mit vielen meiner Herzensanliegen befasst:

Gemeinsam mit dem Team der Freien Wähler bin ich am 6. Juli 2013 meine Runden beim 24-Stunden Lauf für Kinderrechte meine Runden gerollt bzw. gelaufen. Am Ende standen  von mir rund 15 Runden im Stadion am Seepark auf der Spendenuhr.

Im Rahmen des vom Jugendbüro veranstalteten Tram-Talks kamen Gemeinderäte aller Fraktionen während einer Straßenbahnfahrt quer durch Freiburg mit Schülern aller Schularten ins Gespräch.  Das Interesse der Jugendlichen war zu meiner Freude sehr groß. Ich beantwortete Fragen zum Tätigkeitsfeld einer Stadträtin, versuchte zu erklären warum manche  Prozesse nur langsame Fortschritte machen  und holte mir die Anliegen der Schüler ab,, die ich in den nächsten Monaten einbringen möchte. 

Mit einer Anfrage an die Stadtverwaltung haben wir das Augenmerk auf das Thema Barrierefreier Tourismus gerichtet.  Wir regten eine Mitgliedschaft im Verbund „Barrierefreie Reiseziele“ an und erkundigten uns  nach der Nachfrage und dem Angebot an barrierefreier Unterkünfte. Auch auf diesem Feld zeigt sich: Aufgrund der Demografie sowie der steigenden Mobilität herrscht hier Handlungsbedarf.

Sportlich im Einsatz für Kinderrechte und im Austausch mit Schülern

Juni 2013:

Turbulente Monate zwischen Haushaltsberatungen, Freiburg und Berlin

Sie fragen sich, warum der letzte Eintrag hier aus dem Monat Februar stammt? Zurecht! Deshalb will ich die nächsten Zeilen nutzen, um kurz zu umreißen, was mich in den letzten Monaten umgetrieben hat.


Mit Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Jahresempfang des Bundesbehindertenbeauftragten

Mai 2013:

Neben dem normalen Tagesgeschäft und Anfragen zu den Themen „Vergabekriterien bei Kinderbetreuungsplätzen“ sowie „Wohnmöglichkeiten für Eltern und Kinder mit hohem Hilfebedarf“ war es vor allem die Zeit der Tagungen und Kongresse. Wie Sie auf den Bildern sehen können führte ich hier jede Menge interessante Gespräche und sammelte Anregungen für neue Initiativen und Projekte in Freiburg. Unter anderem war ich bei folgenden Veranstaltungen: Hauptversammlung des Deutschen Städtetages in Frankfurt, Jahresempfang des Bundesbehindertenbeauftragten Hubert Hüppe und Tagung „Inklusion statt Integration“ des deutschen Institutes für Urbanistik in Berlin.

Mit Samuel Koch beim Jahresempfang des Bundesbehindertenbeauftragten

Mit Phil Hubbe beim Jahresempfang des Bundesbehindertenbeauftragten

Hauptversammlung des Deutschen Städtetages in Frankfurt

Zudem übernahm ich die Moderation beim Kongress "Wege in eine inklusive Kommune" in Freiburg. Auf den nachfolgenden Bildern erhalten Sie einen Eindruck, was ich erlebt habe. Ich hoffe sehr, dass ich die geführten Gespräche und gewonnenen Eindrücke in den nächsten Monaten nutzen kann, um in Freiburg noch Einiges zu bewegen.          



April 2013:

Bis April standen die Haushaltsberatungen der Stadt Freiburg im Mittelpunkt des Geschehens. In meinem Aufgabenfeld – Bildung, Familie, Inklusion und Soziales – wurden von unserer Fraktion diverse Initiativen unterstützt, darunter unter anderem der Antrag des Stadjugendrings sowie des Treffpunktes Freiburg zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements und des Online-Beratungsprojektes  „U25“ gegen Suizid bei Jugendlichen. Auch eine Erhöhung des Budgets des Behindertenbeirates erhielt unsere Stimmen.

Zudem haben wir uns für eine Teil-Weiterführung des Projektes “Frauen stärken im Quartier“ und für einen erhöhten Zuschuss für den Kinderabenteuerhof im Vauban ausgesprochen.

Die Grundlinie der Freien Wähler war es jedoch, zur Konsolidierung des Haushaltes beizutragen.  Deswegen konnten wir, nach einem manchmal sehr schwierigen Abwägungsprozess, nicht jedem Anliegen zustimmen.

Eines meiner Geburtstagsgeschenke war dann auch die Verabschiedung des Haushaltes am 16. April 2013.


März 2013:

Doppelhaushalt 2013/2014 und Anträge der Freien Wähler

6,6 Millionen Euro weniger Ausgaben durch die Freien Wähler und Optimierung der Situation notleidender Einrichtungen

Freiburg, 28. Februar 2013. Am vergangenen Mittwoch war Abgabeschluss für die Anträge der Fraktionen zum Doppelhaushalt 2013/2014 der Stadt Freiburg. Auch die Freien Wähler, bestehend aus den drei Stadträten Anke Dallmann, Dr. Johannes Gröger und Manfred Stather, haben sich in den vergangenen Wochen intensiv mit der Prüfung der von der Stadtverwaltung vorgelegten Unterlagen sowie einer Vielzahl von Anfragen, Erklärungen und Anträgen unterschiedlichster sozialer, kultureller oder sportlicher Einrichtungen dieser Stadt befasst und nun 37 Anträge eingereicht.

Die Anträge der Freien Wähler zielen insbesondere auf die Reduzierung von Ausgaben und Investitionsvorhaben der Stadt ab. So sind die Freien Wähler beispielsweise der Auffassung, dass die geplante Sanierung des Ratssaales für rund 2,5 Millionen Euro gegenwärtig nicht dringend notwendig, geschweige denn in der Öffentlichkeit vermittelbar ist. Darüber hinaus haben die Freien Wähler Anträge im sozialen und kulturellen Bereich gestellt, um die zum Teil notleidende Situation der Einrichtungen zu verbessern, Schwerpunkte hierbei waren die Unterstützung von Projekten für Bürgerbeteiligung sowie für Kinder, Jugendliche und Familien. Diese Anträge sehen insgesamt rund 6 Millionen Euro Einsparungen, 1,6 Millionen Euro Mehreinnahmen und knapp 1 Million Mehrausgaben vor, sodass durch die Vorschläge der Freien Wähler eine Verbesserung des Haushaltes um 6,6 Millionen Euro realisiert würde.

(Die gesamte Liste der Anträge ist einsehbar auf www.freie-waehler- freiburg.de/fraktion/presse/presse.html.)

Externe Überprüfung nötig

Insgesamt tritt die Fraktion der Freien Wähler dafür ein, dass Verwaltungsabläufe, Organisationsstrukturen und auch der Einsatz des Personals sowohl bei der Stadt Freiburg selbst als auch bei den Eigenbetrieben und städtischen Gesellschaften durch externe Berater

überprüft werden. Hierdurch sollen Verfahrensabläufe optimiert, Doppelstrukturen sollen vermieden sowie vorhandene Einrichtungen und Dienstleistungsangebote verbessert und konzentriert werden.

Gewerbe- und Bettensteuer

Zum Thema „Erhöhung der Gewerbesteuer“ hat sich die Fraktion der Freien Wähler noch nicht abschließend positioniert. Eine Zustimmung zu der geplanten Erhöhung scheint jedoch ‒ wenn überhaupt ‒ nur möglich, wenn zugleich eine Schuldenreduzierung fest vereinbart wird.

Zum Thema „Bettensteuer“ stehen die Freien Wähler mit den zuständigen Verbänden, Hoteliers und Betroffenen im Dialog, um abschließend zu entscheiden, ob der Einführung einer Bettensteuer zugestimmt werden kann oder ob diese nicht vertretbar ist.

Februar 2013

Ist Inklusion Teil der Freiburger Nachhaltigkeitsstrategie?

Ist die Verwaltung fit für Inklusion ? 

Immer wieder erhalten wir Anfragen von Menschen mit Behinderungen und deren Interessentruppen. Dabei stellt sich stets die Frage, welche Stellen bei welchen Ämtern für Inklusionsthemen und Anliegen von Menschen mit Behinderungen zuständig sind und ob es direkte Ansprechpartner gibt. Wir haben dies zum Anlass genommen und  gemeinsam mit CDU, Grünen und SPD eine interfraktionelle Anfrage zu stellen, um eine Darstellung der derzeitigen Organisationsstruktur bei Inklusionsanliegen bei der Stadtverwaltung  zu erhalten.

 

Eine umfassende Antwort auf unsere Fragen steht aus. Die Freien Wähler jedenfalls fordern klare Strukturen und Zuständigkeiten in den einzelnen Dezernaten bzw. Fachbereichen, mit eindeutigen Stellenbeschreibungen, Workflows und der Einplanung der Inklusionsthemen in allen relevanten Gremien und Ausschüssen. 

 

Erklärtes Ziel der Stadt muss mittel- bis kurzfristig sein, dass Inklusion kein „Randgruppengebiet für den Sozialbereich“ mehr ist, sondern ganz normaler, gelebter Alltag in allen Bereichen. Denn Menschen die ein Recht auf Inklusion haben,  gibt es nicht nur manchmal und nur an bestimmten Orten, sondern überall. Und diese Menschen - egal welches "Päckchen" sie mitbringen  ‒ sollen das Recht und jede Chance haben, am sogenannten "normalen" Leben teilzuhaben.

 

Dezember 2012

Drittes Mal „Tanz inklusive"- unter besonderen Vorzeichen

„Auch in Momenten der Trauer sollten Menschen mit und ohne Handicap inklusiv Freude erleben“
 
 ...erst Grußwort im Namen der Stadt Freiburg ...und dann ab auf die Tanzfläche

Am Samstag, den 01. Dezember 2012 war es auch in diesem Jahr wieder so weit: Die Tanzschule Gutmann veranstaltete gemeinsam mit der Lebenshilfe Breisgau die dritte Ausgabe der inklusiven Tanzgala „Tanz inklusive“ in den Räumen des Freiburger Friedrichsbaus.

Die Veranstaltung fand auch in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft des Freiburger Oberbürgermeisters Dr. Dieter Salomon statt, dessen Vertretung ich an diesem Abend – wiederum zum dritten Mal übernahm.

Auch wenn alles nach Routine klingt, war es dieses Mal aufgrund tragischer Ereignisse doch alles ein bisschen anders: denn nur knapp eine Woche zuvor waren 14 Menschen beim Brand in einer Behindertenwerkstätte in Titisee-Neustadt ums Leben gekommen.     

Die Veranstalter hatten aus diesem Grund kurzzeitig eine Absage in Erwägung gezogen.

Auf Anfrage hatte ich die Lebenshilfe aber dennoch zur Durchführung der Veranstaltung geraten. Dies begründete ich im Rahmen meines Grußwortes im Namen der Stadt wie folgt:"Ich glaube, dass es im Sinn der Opfer und ihrer Angehörigen wäre, dass Menschen mit und ohne Behinderung zusammenkommen und Freude erleben".

Genau dies wurde nach einer gemeinsamen Schweigeminute für die Opfer auch umgesetzt.  Besonders schön war es, die „bunte Mischung“ der rund 150 Partygäste zu sehen. Es war einfach alles dabei: Groß, Klein, Tanzprofi, Amateur – ohne oder eben mit Handicap.

Aus meiner Sicht eine Veranstaltung, welche in Freiburg zur Institution werden muss. Spätestens am 10. Geburtstag sollten es 1000 Tanzbegeisterte sein die mitfeiern !

November 2012

Mitten unter Leseratten - Vorlesetag in der Stadtbibliothek Mooswal
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Am 16. November 2012 fand der 9. Bundesweite Vorlesetag statt. Überall in Deutschland wurde vorgelesen - an allen denkbaren Orten. Veranstaltet wurde die Aktion von:
DIE ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutschen Bahn. Neben Stadtratskolleginnen und Kollegen, waren auch Landtags- und Bundestagsabgeordnete aus der Region Südbaden im Einsatz.

Ich hatte das Vergnügen auf Einladung  der Stadtbibliothek ca. 40 Erst- und Zweitklässlern der Grundschule im Stadtteil Mooswald aus dem neusten Schmöker „Lippel, träumst du schon wieder?“ von Paul Maar (Erfinder des Sams) vorzulesen.

Ich schaute dabei vielerorts in gespannte Kinderaugen! Im Anschluss unterhielt ich mich mit der bunten Truppe noch über Traumberufe, Urlaubsziele und Rollstuhlfahren.

Insgesamt waren an diesem Tag rund 48.000 Vorleser/innen freiwillig, unentgeltlich und mit viel Leidenschaft deutschlandweit im Einsatz.

 

Oktober 2012

Andreae

Im Gespräch mit MdB Kerstin Andreae auf dem Kongress "Menschen mit Behinderung im Bundestag"
Oktober 2012

Gute Aussichten für barrierefreien Freiburger Hauptbahnhof

Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, antwortet auf eine Anfrage der Freien-Wähler-Stadträtin Anke Dallmann

Bahnchef Grube

In einer E-Mail vom 19. Oktober macht der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Dr. Rüdiger Grube, den Freiburgerinnen und Freiburgern nach jahrelangen Bemühungen verschiedenster Initiativen endlich Hoffnungen auf einen barrierefreien Hauptbahnhof
.

"Eine Machbarkeitsstudie für den Standort ist kurz vor dem Abschluss, Gespräche mit der Stadt sind im Gang", so Grube. Er zeigte sich in einer persönlichen E-Mail an Stadträtin Anke Dallmann "recht zuversichtlich", dass sich insbesondere die Fahrstuhlausstattung schneller als erwartet realisieren lässt. Anke Dallmann hatte Bahnchef Grube im Rahmen einer Veranstaltung der Stiftung Ordnungspolitik im Colombi Hotel Freiburg im Oktober 2012 auf die nicht nur für Menschen mit Handicap unhaltbaren Zustände aufmerksam gemacht. "Schließlich", so Stadträtin Anke Dallmann, "sind nicht nur Menschen mit Einschränkungen betroffen. Auch Familien mit Kinderwagen, Fahrradfahrer und Reisende mit schweren Koffern fühlen sich am Freiburger Hauptbahnhof aufgrund fehlender Aufzüge in der Nähe des Ausstiegs im Stich gelassen." Grube versprach spontan, sich der Sache persönlich anzunehmen und reagierte schon am darauffolgenden Tag mit einem Anruf und der Übersendung einer positiven E-Mail-Nachricht an die Stadträtin.

Anke Dallmann freut sich, dass mit dieser Aussicht der jahrelange Einsatz vieler BürgerInnen und Institutionen für diese dringend notwendige Maßnahme nun in die entscheidende Phase mündet. Die Stadträtin lobte zudem die sehr schnelle und zuverlässige Reaktion des Bahnchefs. Neben dem Aufzug im Rathaus und dem pflastersteinfreien Zugangsweg zum Münster sei die Maßnahme am Hauptbahnhof ein weiterer wichtiger Meilenstein für alle BürgerInnen und Gäste auf dem Weg zu einer barrieren Stadt Freiburg, so die Stadträtin der Freien Wähler. Die Fraktion der Freien Wähler wird diesen Prozess weiterhin konstruktiv begleiten.

Hintergrundinformation Hbf:
Bisher sind die Bahnsteige auf dem Freiburger Hauptbahnhof nur über die von der Freiburger Verkehrs AG (VAG) betriebenen Aufzüge erreichbar. Die Fahrstühle stammen aus den 1980er Jahren. Sie befinden sich ganz am Ende der einzelnen Gleise auf Höhe der Stadtbahnbrücke. Aufgrund der Distanzen ist ein Aus- und Umstieg im Regional- und Fernverkehr für alle Betroffenen mit erheblichen Hindernissen verbunden und gar unmöglich, wenn einer der Aufzüge ausfällt.
Oktober 2012

Das wichtigste ist die Leidenschaft - Paralympics-Athleten zeigen Spitzenleistungen

Eindrücke und Bilder sollten vor allem Arbeitgeber zum Nachdenken anregen

Paralympics London 2012

Seit einigen Wochen sind die Paralympics nun Geschichte. Neben vier Medaillen machten vor allem die Radsportler aus Südbaden mit außergewöhnlichen Leistungen auf sich aufmerksam. Tobias Graf, der für die RIG Freiburg startet, brachte sogar einen gesamten Medaillensatz mit nach Freiburg. Sowohl auf der Londoner Radrennbahn - in der Verfolgung bzw. über die 1000-Meter Distanz, als auch auf freier Strecke im Zeitfahren, konnte sich Tobias Graf die wertvollen Taler sichern. Der aus der Region Stuttgart stammende und für Reute startende Steffen Warias sicherte sich im Straßenrennen die Silbermedaille. Auch die für den RVC Reute auf dem Tandem startenden Sportlerinnen Henrike Handrup und Ellen Heiny konnten gute Ergebnisse erzielen. Herzlichen Glückwunsch hierzu!


Die positive und häufige Berichterstattung war bei den Paralympics in London besonders außergewöhnlich und erfreulich. So gab es eine Sonderbeilage in der ZEIT, sowie tägliche mehrstündige Live-Berichterstattungen in ARD und ZDF. Nicht zuletzt waren auch in der Badischen Zeitung täglich Meldungen über den Verlauf der Spiele zu finden - im Vergleich zu Peking 2008 ein Quantensprung.

Angesteckt von den Engländern wollen meinem Eindruck nach auch die deutschen Journalisten vermehrt Geschichten, Emotionen und natürlich Spitzenleistungen der Athleten mit Handicap zeigen. Die Fernsehbilder zeigten nämlich Menschen mit Handicap, die mit unglaublichem Ehrgeiz und eisernem Willen außergewöhnliche Leistungen erbringen. Sie wollen eben kein Mitleid und sind auch nicht "an den Rollstuhl gefesselt". Dies ist eine Botschaft, die insbesondere bei Arbeitgebern ankommen sollte. Trotz der Zeiten des Fachkräftemangels haben nämlich auch ausgebildete Menschen mit Handicap - auch in Freiburg - geringere Chancen, einen adäquaten Arbeitsplatz zu finden. An mangelnden Fähigkeiten, Leistungsbereitschaft und Motivation liegt das sicher nicht.
In diesem Sinne hoffe ich, dass die Bilder und Berichte auch in Deutschland eine nachhaltige Wirkung haben werden.


September 2012

Mein Fahrrad - ein Garant für nachhaltige Bewegung

Krankenkassen sehen dies in der Regel anders

Wenn es nicht gerade Hunde und Katzen regnet, bin ich seit knapp zwei Jahren "wieder" mit dem Rad unterwegs. Manch einer mag sich jetzt wundern, warum ich hiermit einen Beitrag beginne. Die Antwort ist relativ einfach: Die Freiheit, zwischen verschiedenen Arten der Mobilität wählen zu können - per Rad oder mit dem Rollstuhl - habe ich wiedergewonnen.
Dies hat folgenden Hintergrund: Radfahren mit Handicap ist nicht mit Rädern "von der Stange" möglich. Die besonderen Räder haben - wie alles mit dem Wortteil SPEZIAL oder SONDER ihren Preis. Der Wert eines Kleinwagens kann da durchaus drin sein. Einen Preis, den die meisten Krankenkassen nur im Kindes- und Jugendalter übernehmen, denn danach, so die Begründung der Krankenkassen, "kann die Mobilität ja durch das Auto sichergestellt werden."

Deswegen mein Appell:

Liebe Krankenkassen, die ihr euch tagtäglich um die Gesundheit von Menschen mit Handicap sorgt: Ein Rad oder ein anderes Hilfsmittel zur Ausübung von sportlicher Aktivität kann dazu dienen, die aufgrund eines Handicaps ohnehin sehr eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten erheblich zu steigern! Im Sinne der Vorsorge dürften Euch auf diese Weise einiges an Folgekosten erspart bleiben. Aus diesem Grund würde ich es begrüßen, wenn ihr euch einmal über eine solche Art eines nachhaltigen Investments Gedanken macht!

Der tägliche Weg zur Arbeit mit meinem Liegerad
August 2012

Wo ein Wile ist, ist auch ein barrierefreier Weg ... zum Freiburger Münster


Abschauen ausdrücklich erwünscht - Stadt Freiburg hat in Sachen Generationenfreundlichkeit Nachholbedarf

Er ist genau 35 m lang und 1,50 m breit. Auf dem Weg zum Freiburger Münster kann man seit letzter Woche das aktuellste Beispiel erfolgreichen Abkupferns begutachten: Zwischen Münstergasse und Hauptportal wurde das Kopfsteinpflaster herausgenommen, gefräßt und geglättet, so dass es für alle - ob alt, jung, Rolli, Rollator oder Buggylenker bequem befahrbar ist.

Während die Bauarbeiten mit vereinten Kräften - auch dank der Hilfe von Garten- und Tiefbauamt - innerhalb von vier Wochen abgeschlossen waren, brauchte es von der Idee bis zur Umsetzung deutlich mehr Überzeugungsarbeit.

Dank einem interfraktionellen Antrag zum Thema "Barrierefreie Innenstadt", welcher von den Freien Wählern mitinitiiert wurde, sowie dem Wunsch der Fraktionen nach schnellen, unumgägnglichen und konkreten Maßnahmen noch vor der Fertigstellung eines Gesamtkonzepts, lenkte die Stadtverwaltung ein und investierte 47.000 €. Ein besonderer Dank gilt hier Baubürgemeister Prof. Dr. Martin Haag.

Das Vorbild für diese Form der barrierefreien Gestaltung stammt von unseren Schweizer Nachbarn - ein Blick über die Grenze von Bürgern und Stadräten genügte.

Ich werde mich auch zukünftig dafür einsetzen, dass die Stadt Freiburg in Sachen Barrierefreiheit und Generationenfreundlichkeit von anderen Städten lernt und gute Lösungen zügig vor Ort umsetzt. Es muss ein Wettbewerb der besten Ideen geben, damit Freiburg auch auf diesen Gebieten zukunftsfähig im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung bleibt.


Barrierefreier Zugang zu einem Tempel, Peking

Dass das Thema in allen Teilen der Welt aktuell wie nie zuvor ist, zeigt meine Aufnahme aus einem Tempel in Peking aus dem Jahr 2010.

Juli 2012

Münsterplatz ohne Barriere

Am Montag, 16. Juli, beginnt das Garten- und Tiefbauamt auf dem Münsterplatz einen etwa 35 Meter langen und 1,50 Meter breiten Pflas- terstreifen einzubauen, der einen barrierefreien Weg von der Münsterstraße bis zum Hauptportal des Münsters ermöglicht. Nach Basler Vorbild werden in diesem Streifen die alten Pflastersteine durch neue Rheinwackensteine ersetzt, die sich in ihrer Linienführung völlig in das vorhandene Pflasterbild einfügen. Die Materialkosten für den neuen Belag belaufen sich auf rund 25000 Euro. Die Arbeiten dauern vor- aussichtlich drei Wochen.

Juni 2012

Kinderbetreuung ist gesamtgesellschaftliche Aufgabe


Amtsblattbeitrag vom 16. Juni 2012

Die Stadt hat das Ziel, bis August 2012 ein 39%-ige Betreungsquote im U3-Kita-Ausbau zu erreichen. Eine hervorragende Leistung - angesichts langer Wartelisten sind diese Zahlen vielerorts aber nicht ausreichend. Die Herausforderung bleibt, in allen Bereichen eine bedürfnisorientierte Betreuung bei hoher Qualität zu gewährleisten. Es müssen kreative Wege gefunden werden, um die Diskrepanz von Statistik und tatsächlichem Bedarf von Betreuungsplätzen zu schließen, Schulkindbetreuung inklusive.

Um dieses Ziel zu erreichen, ist auch die Mitwirkung der Unternehmen gefordert. Wenn Kinder ihre Zeit in Kindertagesstätten verbringen, haben die Eltern Ressourcen, sich in der Arbeitswelt zu engagieren. Heraus resultiert eine höhere Verantwortung der Arbeitswelt. Eine Verantwortung, die sich Eltern und Unternehmen teilen sollten. Etwa in Betriebskindergärten oder Kooperationen mit Kindertagesstätten. Alle profitieren: Eltern erfahren Entspannung bei der Betreuungsfrage, Unternehmen fördern eine verlässliche Personalsituation. Eine win-win-Situation für alle. 

Kleinkind beim Lesen 
Mai 2012

Bestmögliche Ausbildungs- und Lebenschancen für alle - oberstes Gebot in der Bildungsregion Freiburg


Amtsblattbeitrag vom 04. Mai 2012

Fehlende berufliche Qualifizierung ist auch ein Problem für Freiburger Unternehmen. Eines, das zu gesellschaftlicher Ausgrenzung führen kann und zu lebenslanger Abhängigkeit von sozialen Sicherungssystemen. Keine Zukunft, die man sich für junge Menschen erhofft. Zu wünschen ist jedem Einzelnen, selbstverantwortlich für den Lebensunterhalt sorgen zu können. Ein Berufsleben lang.

Damit Schülerinnen und Schüler aller Schultypen ab der 8. Klasse eine Idee vom womit erhalten, werden sie 14 Tage lang gefördert: Berufe ausprobieren, Berufswegepläne kennenlernen, Berufswahlkompetenz erweitern. Positiv, wie wir meinen.

Qualifizierte berufliche Orientierung als Basisbedingung für gelingende Übergänge von der Schule hin zum Beruf. Das muss im Sinne der Generationengerechtigkeit geförfert werden. Mit Programmen wie "Erfolgreich in Ausbildung", BOP oder BEST. Ebenso wichtig ist, dass Freiburger Unternehmen ihre Aufgabe als Bildungspaten erkennen. Bei knapper werdenden Resourcen in Zeiten des demografischen Wandels darf keiner alleine gelassen werden - alle müssen gefördert werden. Egal, ob es in Richtung Ausbildungsbetrieb oder Hochschule geht. Als Ergänzung zu beratenden Vorbildern im eigenen privaten Umfeld - über die nicht jeder verfügt.

Krankenschwester beim Praktikum 
März 2012 

Artik Renovierung

Gemeinsam mit meinen jungen Stadtratskollegen und -kolleginnen habe ich bei der Renovierung der Räume des Vereins Artik geholfen, dessen Ziel es ist, in der Freiburger Innenstadt eine effektive Kunst- und Kulturplattform für Jugendliche und junge Erwachsene zu betreiben.
Die Badische Zeitung hat darüber berichtet. Tolle Sache! 
 

Februar 2012

Mehr Barrierefreiheit in Freiburg

Rund 26.000 Menschen in Freiburg leiden an körperlichen Handicaps. Auch wenn nur wenige davon auf den Rollstuhl angewiesen sind – die meisten sind in ihrem Alltag durch umständliche Bauweise eingeschränkt. Um Abhilfe zu schaffen, hat der Gemeinderat nun beschlossen einen Teil des aus dem Mittelalter stammenden Kopfsteinpflasters im April abzuflachen – jedoch ohne dabei gleich das ganze Platzbild zu ändern.

Hier gehts zu meinem Interview mit TV Südbaden

Außerdem empfehlenswert: Artikel in der Badischen Zeitung zur barrierefreien Gestaltung des Technischen Rathauses 


Januar 2012

Freiburger Stadträtin „spendete Vitamin B“


Anke Dallmann unterstützte als Patin erfolgreich eine Schülerin beim Projekt „Jugend braucht Arbeit – Spenden Sie Vitamin B“

Aminata Kaba-Pfeifle und Anke Dallmann

Im vergangenen Schul­ jahr wurde die Schülerin Aminata Kaba-Pfeifle von der Stadträtin Anke Dallmann begleitet und auf der Suche nach einer Ausbildung unterstützt. Über mehrere Monate hinweg trafen sich die Schülerin, die in Guinea geboren wurde und seit 2005 in Deutschland lebt, und Anke Dallmann häufig, so dass sich Patin und Patenkind gut ken­nenlernten. Bei den vielen Treffen konnten sie gemeinsam eine beruf­liche Perspektive für die Schülerin entwickeln. Die Patenschaft verlief erfolgreich: Aminata Kaba-­Pfeifle begann im September 2011 eine Ausbildung als Kauffrau im Einzel­handel in einem Schuhgeschäft.

Die beiden sind Teil des Projekts „Jugend braucht Arbeit – Spenden Sie Vitamin B“. Hier arbeiten die Jugendberufshilfe unter dem Dach des Caritas Bildungszentrums Frei­burg (CBF) des Caritasverbandes Freiburg­-Stadt e.V. und IN VIA Katholischer Verband für Mäd­chen-­ und Frauensozialarbeit in der ErzdiözeseFreiburg e. V.zusam­men. Dabei begleiten ehrenamt­liche Patinnen und Paten einzelne Schülerinnen und Schüler im Be­rufseinstiegsjahr und in der ein­jährigen Berufsfachschule an der Edith-­Stein-­Schule auf dem Weg in Ausbildung oder zur weiterfüh­renden Schule.

Quelle: Der Ausblick

Januar 2012

" Vieles ist greifbar,
anderes ist unfassbar,
einiges ist machbar."

(Ulrich Wiegand-Laster)

In diesem Sinne wünsche allen einen guten Start in ein erlebnisreiches und gesundes Jahr 2012 !


Dezember 2011

Komfortabel Einkaufen

Startschuss für Aktion in Freiburg

Am 3. Dezember 2010 fiel der Startschuss für die Aktion "Barrierefreier Einzelhandel" in Freiburg. Unter dem Dach des Vereins "Freiburg für alle" gelang es uns hier viele Partner zu gewinnen, die sich zukükünftig für mehr Zugänglichkeit in der Freiburger Innenstadt einsetzen wollen.

Anlässlich des Auftaktes erhielt das Bettenhaus Stiegeler am Augustinerplatz die Auszeichnung "Generationenfreundliches Einkaufen" des Handelsverbandes. Das Warenhaus Karstadt ließ sich an diesem Tag live anhand der Kriterien dieser Zertifizierung überprüfen und das Modehaus "Ulla Popken" am Münsterplatz stellte mit ihrer mobilen Rampe unter Beweis, das man auch mit geringen Mitteln viel bewirken kann.

Gleichzeitig machten wir mit einem Stand auf den alljährlich am 3. Dezember stattfindenden Tag der Menschen mit Behinderung aufmerksam.

Im laufenden Jahr sind noch mehrere Aktionen zum Thema Barrierefreies Einkaufen geplant. Zudem wird es auch 2011 wieder eine Aktion zum Tag der Menschen mit Behinderung geben.

Ich danke allen Partnern für die tatkräftige Unterstützung der Aktion und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit! 

bisherige Partner der Aktion:
Freiburg für alle
z´Friburg in der Stadt
Handelsverband
Handwerkskammer
VdK
Paritätischer Wohlfahrtsverband
FWTM
Seniorenbüro der Stadt Freiburg
Kinderbüro der Stadt Freiburg
Stadtseniorenrat
Behindertenbeirat

Der neue Vorstand ab 15.04.11 des JuKS: Renate Buchen, Anke Dallmann (Mitte), Jürgen Peschek, Sabine Drehmann, Cornelia Adam, Ilka Bickmann, Angelika Gollenia, Michael Haage, Brigitta Hoffmann- Zura, Bernd Mayer, Uta Stehle, Ulrike Stratmann.

April 2011

Wahl zur stellvertretenden Vorsitzenden
Juks St. Georgen/Vauban

Das JuKS hat einen neuen Vorstand


Die Gemeinderätin Frau Renate Buchen ist seit April 2011 
neue 1. Vorsitzende des Jugend- und Kinderhauses St.
Georgen und Vauban, JuKS. Frau Anke Dallmann,
ebenfalls Stadträtin und Bewohnerin von Vauban, wurde
zur 2. Vorsitzenden gewählt. Die beiden Politikerinnen 
lösen Manuel Kunst und Wolfgang Heuer ab, die seit 
vielen Jahren im Vorstand mit viel Engagement alle 
Belange des „Kinder- und Ju- gendhauses“ vertraten. Als 
1. Vorsitzender stand Manuel Kunst nicht nur den beiden
Einrichtungen in St. Georgen und Vauban vor, er kämpfte
mit viel Herzblut auch in Gremien wie dem Trägerrat der
Begegnungsstätten für Kinder und Jugendliche für die
Interessen von Kindern und Jugendlichen in ganz Freiburg.
Gemeinsam mit den Beisitzern und den Teams beider
Einrichtungen wurden viele Projekte auf den Weg gebracht,
Freiräume für Kinder und Jugendliche erkämpft und immer
wieder dafür gesorgt, dass ausreichend finanzielle Mittel
vorhanden waren, damit die Einrichtungen Lebens-, Lern-
und Gestaltungsraum für Kinder und Jugendliche sein
konnten. Aktiv arbeitete der Vorstand daran, das JuKS
St. Georgen und Vauban fest in den beiden Stadtteilen
zu verankern.

Durch den neuen Vorstand, in dem noch viele alte
Beisitzerinnen und Beisitzer aktiv sind, ist die Kontinuität
dieser guten Arbeit verbürgt, die pädagogischen Ziele
werden fortgeführt, und der Ortsbezug bleibt erhalten.
Wir alle wünschen dem neuen Vorstand viel Freude bei
ihren Aufgaben.

(Quelle: St. Georgener Bote 05/2011)

Bild Anke Dallmann
Was mich bewegt
Blick über den Freiburger Osten